Aktuelle Seite









„Man kann die Kultur und Größe eines Landes daran erkennen, wie sie mit ihren Tieren umgeht“
(Mahatma Ghandi)


„Man möchte sich manchmal wünschen,
daß all das Unrecht, das den Tieren angetan wird,
eines Tages auf die Menschheit zurückfällt.“
(Gerhard Grimm)







01.10.2010

Leider konnten wir bei unserem Umzug nach Höfendorf unser Katzenhaus nicht mitnehmen.

Wir sind jedoch in allen Katzenfragen weiterhin für Sie da

- in Notfällen

- Hilfe beim Einfangen von Katzen

- Bei Fragen der Kastration

- Hilfe bei Aufnahme und Vermittlung von Katzen

In Zusammenarbeit mit dem Tierheim Tailfingen

Unsere neue Anschrift:
Katzenhilfe Haigerloch
Zur Oberen Höhe 16
72414 Höfendorf

Unsere neue Tel.-Nr. : 07478 /261684




01.10.2010

Bericht der Katzenhilfe Haigerloch bei der Jahreshauptversammlung des Tierschutzvereins Zollernalb am 26.3.2010.


Mein heutiger Bericht wird voraussichtlich der letzte Bericht der Katzenhilfe Haigerloch sein. Ich habe ihm deshalb folgende Überschrift gegeben:

Katzenhilfe Haigerloch – Ende einer Ära

Vor etwa eineinhalb Jahren mussten wir uns mit dem Gedanken vertraut machen, unser Anwesen in Haigerloch zu verkaufen. Es waren vor allem gesundheitliche Gründe, die uns zu diesem Entschluß veranlaßten. Dies sollte innerhalb einer Zeitspanne von etwa 5 Jahren geschehen. Unser damaliger Vermieter erhielt Kenntnis von unserem Vorhaben und ließ uns sein Interesse am Kauf des Anwesens wissen. Von einer Zeitspanne von 5 Jahren wollte er allerdings nichts wissen. Nach intensiven Beratungen und Einholung von Fachgutachten entschlossen wir uns, das Anwesen vorzeitig im Frühjahr 2009 zu verkaufen. Es sollte alles beim alten bleiben, lediglich mit dem Unterschied, dass die monatlichen Raten anstatt zur Bank zum neuen Hauseigentümer flossen. Auch für die Katzenhilfe sollte es keinerlei Veränderungen in den kommenden Jahren geben.

Leider verschlechterte sich der Gesundheitszustand meiner Frau zusehens. Wir mussten uns dazu entschließen, im näheren Umkreis von Trillfingen ein geeignetes Anwesen zu suchen.

Nach einer etwa halbjährigen Suche gelang es Uns, im Herbst 2009 in dem 5 km gelegenen Höfendorf ein ebenerdig gelegenes, einstockiges Haus zu finden. Selbstverständlich sollte das Katzenhaus mit umziehen. Ein hinzugezogener Zimmermann riet uns allerdings von diesem Ansinnen ab. Begründung: Zu aufwendig und zu teuer. Nach Absprache mit dem Hauseigentümer in Höfendorf und nach einschlägigem Studium entsprechender Angebote bot sich die Möglichkeit, auf eigene Kosten ein größeres Gerätehaus mit einem schönen Raum für die Katzen zu erwerben. Leider wurde mir für dieses Vorhaben ein Strich durch die Rechnung gemacht. Es tat sich noch eine allerletzte Möglichkeit auf, as Katzenhaus in Trillfingen von Höfendorf aus zu betreiben. Obwohl die beiden Ortschaften nur 5 km entfernt voneinander liegen, erwies sich auch dieses Vorhaben auf Dauer als nicht sinnvoll.

Was nun? Ohne Katzenhaus war die Arbeit der Katzenhilfe in seitherigen Umfang nicht möglich.

Nach intensiven Gesprächen mit dem Vereinsschuß wurde einstimmig beschlossen, die Arbeit der Katzenhilfe in der bisherigen Form zum Jahresende 2009 zu beenden.

Über 20 Jahre Arbeit in der Katzenhilfe Haigerloch hinterläßt seine Spuren. Die Arbeit mit den Tieren hat ein Stück weit meinen Alltag bestimmt. Ich werde diese Arbeit in nächster Zeit gewiß vermissen. Bei einer durchschnitt- lichen Vermittlungsrate von etwa 50 Katzen pro Jahr lässt sich leicht erahnen, wie viel Katzen in dieser Zeit durch meine Hände gingen.

Ein bekannter Tierarzt aus Hechingen hat mir zu seinem Abschied einen sehr netten Brief geschrieben. Sein 1. Satz lautete:“ Ein Jeder muß einmal aufhören, auch ein Tierarzt.“ An diesen Satz musste ich in diesen Tagen denken.

Ich danke dem Verein für die gute Zusammenarbeit in dieser Zeit. Ich danke dem Tierheim, das mir immer weiter half, wenn nötig. Ich danke insbesondere Herrn Dr. Wiebusch für sein großes Vertrauen, das er mir in all den Jahren in meine Arbeit setzte.

Mein Abschied von der Katzenhilfe Haigerloch fällt mir nicht leicht. Es soll auch kein abrupter Abschied sein. Wenn notwendig und wenn gewünscht, stehe ich auch weiterhin dem Tierschutzverein mit Rat und Tat zur Verfügung.


Gerhard Grimm



29.01.2010

Wir sind umgezogen


Unsere neue Anschrift:

Katzenhilfe Haigerloch
Zur Oberen Höhe 16
72414 Rangendingen-Höfendorf

Unsere neue Tel.-Nr.

07478/261684
0172/7333881




09.06.2009

Jahresbericht der Katzenhilfe Haigerloch für das Jahr 2008


Das Jahr 2008 war für die Katzenhilfe Haigerloch alles andere als ein ruhiges Jahr. Wie gewohnt kamen Anfang Mai die ersten Kätzchen zu uns. Wir mußten überraschend viele kleine Tiere, oftmals noch keine 14 Tage alt, aufnehmen. Dank der Mithilfe der Katzenhilfe Balingen, die sich mit großem Einsatz um die Tiere kümmerte, konnten fast alle Kätzchen aufgezogen werden.

Leider wurde ich im vergangenen Jahr mehrfach zu Tiermißhand-lungen gerufen. In einem Fall entdeckten Spaziergänger bei Owingen In der Eyach treibend mehrere kleine Kätzchen, die sich gerade noch ans Ufer retten konnten. Dank schnellen Eingreifens konnten alle Kätzchen gerettet werden. In einem andern Fall entledigte sich ein Landwirt seiner Katzen, indem er sie totschlug. Ein Tier konnte noch gerettet werden, für die Übrigen kam jede Hilfe zu spät.

Erstmals hatte ich im vergangenen Jahr das ganze Jahr über, auch in der kalten Jahreszeit, Katzen im Haus. Es sind dies Katzen, die trotz intensiver Betreung nicht vermittlungsfähig sind. Problematisch wird es, wenn diese Tiere wochen- wenn nicht gar monatelang ihr Dasein im Katzenhaus fristen müssen, das eigentlich als „Übergangs-wohnheim“ gedacht ist.

Erstmals hatte ich im vergangenen Jahr, was bislang äusserst selten war, mehrere Rückläufer. D.h. Katzen, die vermittelt wurden, aber aus irgendeinem Grund wieder zurück gegeben wurden.

Ausser den Jungkatzen mußten wir häufig mehrjährige Katzen auf-nehmen: Katzen aus geschiedenen Ehen, die beim Auseinandergehen im Weg sind. Vermehrt kommen Katzen zu uns auch aus Familien, in denen Familienmitglieder unter Katzenallergie leiden.

Mehrfach mußte ich Katzen aus kinderreichen Familien aufnehmen, die auf engsten Raumleben zusammenleben und plötzlich merken, daß für eine Katze kein Platz mehr ist.

Gottlob gelingt es mir fast immer, die Tiere früher oder später in gute Häuser zu vermitteln.

Ich hoffe sehr, daß das nun angefangene Jahr 2009 ein klein wenig ruhiger ist als das vorausgegangene Jahr.


Gerhard Grimm





10.10.2008

Seit 20 Jahren unermüdlich im Einsatz


„20 Jahre Katzenhilfe Haigerloch“
Erschienen im „Schwarzwälder Bote“ am 16.8.2008.


Gerhard Grimm betreibt die Katzenhilfe Haigerloch und hat schon über 1000 Katzen gerettet und vermittelt.

Von Thomas Kost

Haigerloch-Trillfingen. Sie wirkt eher unauffällig im Hintergrund: Die Katzenhilfe Haigerloch. Die Institution gibt schon seit genau 20 Jahren und hat in dieser Zeit über 1000 Katzen gerettet und an neue Besitzer vermittelt.

Die Katzenhilfe wurde 1988 ins Leben gerufen und ist eine ehren­amtlich betriebene Aussenstation des Tierschutzvereins Zollernalbkreis mit Sitz in Tailfingen.

Hinter ihr steckt Gerhard Grimm. Anfangs lebte er in Haigerloch-Owingen. Seit über 15 Jahren in Trillfingen, wo er die Katzenhilfe betreibt.

Ende 1987 war es, als Grimm sein Schlüsselerlebnis hatte: Bei der nächtlichen Heimfahrt von Ostdorf nach Owingen sah er im Lichtkegel seiner Autoscheinwerfer ein Knäuel am Straßenrand liegen, das sich bewegte. Beim näheren Betrachten entpuppte sich dieses Knäuel als fünf winzige Kätzchen. Er brachte es natürlich nicht übers Herz, die kleinen Tiere sich selbst zu überlassen und nahm sie zu sich. So entstand die Katzenhilfe Haigerloch.

Eine große Erleichterung für Grimms Arbeit war 1992 der Umzug nach Trillfingen. Dort konnte er in der Blumenstraße dank finanzieller Unterstützung des inzwischen verstobenen Haigerlocher Fabrikanten Paul-Eberhard Schwenk ein Gartenhaus erwerben und später erweitern. Es bietet Platz für 15 Katzen.

Die Gründung der Katzenhilfe war notwendig und gerechtfertigt, wie sich schon frühzeitig herausstellen sollte: Noch in den 80-er gab es eine Vielzahl halbverwildeter Katzen, um die sich niemand kümmerte, diese aber durch Straßen und Orte streunten und sich ungeheuerlich vermehrten. Systematische Kastration war angesagt. Die Tiere wurden in speziellen Fallen gefangen, tierärztlich untersucht, kastriert, im Bedarfsfall aufgepäppelt, wieder freigelasssen, oder an neue Besitzer vermittelt, die das entsprechende Verantwortungsbewußtsein für diese Tiere hatten.

Aber auch Katzen, die durch den plötzlichen Tod ihres ihres Besitzers herrenlos geworden waren, oder unter tierquälerischen Bedingungen gehalten wurden, nahm die Katzenhilfe in ihre Obhut. Katzenbesitzer werden selbstverständlich auch in Sachen Katzenhaltung, Ernährung und medizinischer Behandlung beraten.

An diesem Aufgabengebieten hat sich bis heute nichts geändert, obwohl das Problem streunender Katzen nicht mehr so groß ist wie vor 20 Jahren. „Die Leute sind dank mannigfaltiger Aufklärung vernünftiger geworden und nicht mehr so gedankenlos wie früher", und ist auch ein bischen stolz auf die geleistete Arbeit.

Viel Zeit und Geld hat der Pädagoge, der vor seiner Pensionierung in einer Heimschule gearbeitet hat, in den letzten 20 Jahren in sein Engagement gesteckt: Fahrten zu Tierärzten, div. Kastrationen, viele Telefongespräche, Fahrten zu den neuen Besitzern, um nur einiges zu nennen. Um die Kosten abzudecken, ist die Katzenhilfe auf Spenden angewiesen. Ausserdem erhält sie vierteljährlich vom Hauptverein in Tailfingen eine feste Zuwendung.

Nach wie vor schlägt sich Gerhard Grimm als Einzelkämpfer in Sachen Katzen durch. Für sein Engagement ist er im Frühjahr 2008 mit der bronzenen Ehrenmedaille des Landestierschutzverbandes Baden-Württemberg ausgezeichnet worden.





10.10.2008

Sie hat es geschafft


Es war an einem Sonntag im August, der Himmel wolkenverhangen und das Wetter disig. So richtig geeignet zum zuhause zu bleiben und zu relaxen.

Ich habe es bis dahin richtig genossen, als mich jäh die Haustürklingel aus meinen Träumen riss. Als ich öffnete, stand vor mir eine junge Frau, Tränen im Gesicht und ein kleiner Korb in der Hand mit einem 3 Monate alten Kätzchen drin.

Auf meine Frage, was es mit dem Kätzchen auf sich hätte, berichtete sie mir, daß sie es vor wenigen Stunden zuvor von einem Landwirt vor dem totschlagen gerade noch rechtszeitig retten konnte. Den übrigen 3 Geschwistern konnte sie nicht mehr helfen, sie lagen bereits tot am Boden.

So geschehen in einer größeren Landgemeinde in der Nähe von Albstadt-Ebingen. Es ist uns bewußt, daß die „Entsorgung" von Katzennachwuchs auf diese Weise in Landgemeinden leider immer noch weit verbreitet ist.





10.10.2008

Es gibt

Vielerlei Möglichkeiten, sich ungeliebtem Katzennachwuchses zu entledigen.


Man kann

Die Mutterkatze rechtzeitig kastrieren lassen
Die Mutterkatze mit Jungen im Tierheim abgeben
Die Mutterkatze mit Jungen aussetzen
Die Jungkatzen in den Müll werfen (auch schon geschehen)
Die Jungkatzen in den Bach werfen

So geschehen am 30.7.2008 in Owingen bei Haigerloch (siehe nachfolgender Zeitungsausschnitt).
Was muß das für ein Rohling sein, der zu solch einer Tat fähig ist!



Schwarwälder Bote - WOM - Ausgabe vom 6.8.2008:

Junge Kätzchen in die Eyach geworfen

Spaziergänger finden die hilflosen Tiere

Haigerloch. Spaziergänger fanden am Ufer der Eyach in Owingen vier junge Kätzchen, vermutlich gerade mal zwei Wochen alt. Die Tierchen, die noch blind und völlig hilflos sind, waren ganz durchnäßt.

Die Spaziergänger informierten umgehend die Katzenhilfe Haigerloch, deren Vorsitzender Gerhard Grimm die Kätzchen sofort abholte. Gerhard Grimm steht die Empörung ins Gesicht geschrieben. Für ihn ist klar, daß sich jemand auf diese kaltschnäuzige Weise der jungen Kätzchen entledigen wollte, indem er sie einfach ins Wasser warf. „Die Katzen wurden wie Müll behandelt, das ist übelste Tierquälerei", sagte er im Gespräch mit dem Schwarzwälder Boten. Vermutlich seien die Tierchen ans Ufer getrieben und dadurch gerettet worden.

Von der Katzenmutter fehlt jede Spur. Grimm geht davon aus, daß die Kätzchen vom Muttertier brutal weggenommen wurden. Die vier jungen Kätzchen werden jetzt in einer Pflegestelle in Zusammenarbeit mit der Katzenhilfe Balingen aufgepäppelt. Sie müssen alle zwei Stunden Nahrung mit dem Fläschchen bekommen, erklärt Gerhard Grimm. Wenn nötig werden sie auch ärztlich versorgt.





27.02.2008

ALLES FÜR D’KATZ

20 Jahre Katzenhilfe Haigerloch

So fing es an

Es war wohl ein Zufall, als ich eines Abends auf einem Feldweg ein Wollknäuel in Form von 5 Katzen-Winzlingen entdeckte. Niemand wusste, wem diese gehörten. Was tun damit? Auf soviel „Nachwuchs“ war ich nicht eingestellt. Eine Anwohnerin wusste schließlich, dass es in Bodelshausen „jemand gäbe, der Bescheid wüßte.“ Nach langem Suchen konnte ich die Leiterin der Katzenhilfe Hechingen ausmachen. Gottlob, die Katzen waren versorgt. In einem anschließenden Gespräch merkte sie sehr bald, dass ich möglicherweise Interesse an einer Mitarbeit im Tierschutzverein hätte.

So kam es sehr bald zu einem Treffen mit dem damaligen (und jetzigen) Leiter des Tierschutzvereins Ziel des Gesprächs war die Gründung einer Katzenhilfegruppe im Raum Haigerloch. Ob ich gelegentlich Fahrten zum Tierarzt machen könne, etwas mithelfen ... Warum nicht.

Im Umgang mit Katzen sehr erfahren, führte sie mich nach und nach in die ganze Katzenproblematik ein. Aus der Katzenhilfe Hechingen wurde somit die Katzenhilfe Hechingen-Haigerloch.

Ich wohnte zu dieser Zeit in Haigerloch-Owingen. Hatte ich Anfangs ein Kleintierkäfig im Freien zur Aufnahme von Katzen zu Verfügung, musste ich sehr bald einen kleinen Raum im Haus in Anspruch nehmen. Ein Artikel vom 12.7.1988 in der Hohenzollerischen Zeitung, sowie ein Bericht vom 14.7.1988 im Schwarzwälder Boten taten ein übriges, mich bekannt zu machen.

Von wegen „nur gelegentliche Fahrten machen“. Dies sollte sich sehr rasch ändern: In Sachen Katzen herrschten zu dieser Zeit chaotische Zustände. Ganze Gruppen halbverwildeter Katzen, die niemand gehörten, streunten durch die Stadt. Die Vermehrungsrate war entsprechend vorprogrammiert. Nur mit Hilfe vieler beherzter Anwohner und systematischen Einsatz von Katzenfallen zwecks Kastration konnte dem auf Dauer spürbare Abhilfe geschaffen werden. Aus Wohnungen musste ich mehrfach in Zusammenarbeit mit den Behörden Katzen herausnehmen, die in einem erbärmlichen Zustand waren.

Meinem Jahresbericht von 1988 entnehme ich:
51 Kastrationen, 92 Vermittlungen, 42 Fahrten zum Tierarzt.
Im Jahre 1989 waren es: 40 Tierarztbesuche, 108 Vermittlungen, 60 Kastrationen.

Wie ich dies neben meinem Beruf und den mir zur Verfügung stehenden Mitteln und Möglichkeiten geschafft habe, ist mir heute rätselhaft. Ich erinnere mich, dass mich Dr. Wiebusch gelegentlich ermahnte, „nicht so ins Zeug zu fahren“.

Die Kooperation mit der Katzenhilfe Hechingen hielt allerdings nicht sehr lange an, da wir beide zu eigenständig waren. In einem Schreiben vom 29.12.1988 bat ich deshalb den Vorsitzenden des Vereins einer einvernehmlichen Trennung der beiden Katzenhilfen zuzustimmen.



Umzug und Erweiterung

Im Jahre 1992 konnte ich in Haigerloch-Trillfingen ein eigenes Haus mit großem Garten erwerben. Die Unterbringungsmöglichkeiten für die Katzen waren seit langem nicht mehr ausreichend. Dank der großzügigen finanziellen Hilfe des leider verstorbenen Haigerlocher Fabrikanten Herrn Schwenk konnte ich ein Gartenhaus erwerben, das ich für meine Zwecke aus- und umbauen konnte. Ich konnte somit Platz für mindestens 12 Katzen schaffen.

An Arbeit mangelte es auch weiter nicht. Inzwischen war die Katzenhilfe eine weit über die Grenzen bekannte Institution. Dank intensiver Aufklärung in der örtlichen Presse und in vielen Gesprächen ist es uns gelungen, ein größeres Bewusstsein in Sachen in Katze zu schaffen. Nicht zu vergessen ist die Mitarbeit zahlreicher Helfer im Raum Haigerloch.

Im Jahre 1996 konnte ich Dank einer weiteren „Finanzspritze“ von Herrn Schwenk unser Katzenhaus nochmals erweitern. Es konnten somit 2 Innen- und ein Aussenraum für ca. 15 Katzen geschaffen werden.

Seit vielen Jahren sind wir mit einem großen Flohmarktstand beim Haigerlocher Christkindlesmarkt Anfang Dezember vertreten. Neben dem Verkauf von allerlei nützlichen Dingen bieten wir reichlich Informationsmaterial über die Haltung von Tieren an. In vielen Gesprächen am Stand können wir Tipps in Sachen Katzenhaltung geben.

Im Jahre 2002 konnten wir nach intensiver Vorarbeit eine eigene Homepage ins Internet stellen, die für uns eine große Bereicherung darstellt.

Nachfolgend einige Beispiele von vielen, bei den die Katzenhilfe tätig wurde:
  • Bei Nacht und Nebel finden Tierfreunde junge Kätzchen, die ihrem Schicksal überlassen wurden
  • Nachbarn beobachten, wie eine Mutterkatze totgeschlagen werden soll, weil sie im Begriff war, Nachwuchs zu bekommen.
  • Aufmerksame Nachbarn rufen an, weil im Nachbardorf Dutzende Katzen herumirren, die niemand gehörten.
  • In einem Müllcontainer werden durch Zufall kleine Kätzchen entdeckt, die gerade noch rechtzeitig geborgen werden können.
Diese Aufstellung könnte beliebig erweitert werden. Es ist in der Regel immer die Gleichgültigkeit und Gedankenlosigkeit unserer Zeitgenossen, die dieses Elend herbeiführen.



FAZIT

Gelegentlich werde ich gefragt, ob diese Arbeit auch dann begonnen hätte, wenn ich gewusst hätte, welche Belastungen auf mich zukommen.

Ich habe diese Frage immer mit einem klaren ja beantwortet.

Im Umgang mit Tieren bis dahin völlig unbedarft, haben 20 Jahre intensive Arbeit mit Tieren ihre Spuren hinterlassen. Ich habe gelernt, eine große Hochachtung vor dem Leben eines Tieres zu haben.

Ich habe gelernt, dass es Tieren gut und schlecht geht. Ich habe gelernt, dass sie leiden und Schmerzen empfinden ..... wie wir Menschen.

Auch nach 20 Jahren freue ich mich über jede Katze, die ich erfolgreich vermitteln konnte.

Auch nach 20 Jahren gibt es mir jedes Mal einen Schnitt ins Herz, wenn ich eine Katze zum Einschläfern zum Tierarzt bringen muß.


Ich habe in all den Jahren tagtäglich feststellen können, wie Tiere ein Menschenleben bereichern können.

Ich hoffe, dass auch Sie diese Erfahrung immer wieder machen können.

Ein unbekannter Verfasser hat folgenden Satz geprägt:

„Selig sind Menschen, die Katzen lieben, denn sie werden niemals einsam sein“


Gerhard Grimm



Vermittlungsbericht 2007

Insgesamt 2007 vermittelt: 56 Katzen
Positive Auskunft, alles ok 40 Katzen
Keine Auskunft infolge fehlendem Kontakt 3 Katzen
Rückgabe der Katze 5 Katzen
Entlaufen, abhandengekommen 3 Katzen
Überfahren 1 Katze
Gestorben 4 Katzen




20.03.2007

TIP
Des Monats

Wenn Sie eine Katze weggeben .....


notieren Sie von dem künftigen Besitzer des Tieres dessen genaue Anschrift und Telefonnummer. Machen Sie sich ein genaues Bild von dem Empfänger. Falls erforderlich, lassen Sie sich seinen Ausweis zeigen. Lassen Sie ihn wissen, dass Sie sich gelegentlich nach dem Befinden des Tieres erkundigen, bzw. dieses evtl. kurz aufsuchen wollen.

Sollte dies nicht gewünscht sein, geben Sie das Tier an diesen Empfänger nicht weiter.

Sie sollten wissen, dass Ihre Katze in falsche Hände gelangen könnte, d.h. an Tierhändler, (Kinder nicht ausgeschlossen) die das Tier dann an Versuchslabore weiterleiten.

Bitte verhindern Sie unerwünschten Nachwuchs durch rechtzeitige Kastration des Tieres.

Ihre Katzenhilfe Haigerloch



20.03.2007

Nachlese 2006


Das Jahr 2006 war für die Katzenhilfe Haigerloch wieder ein sehr bewegtes und arbeitsreiches Jahr. Erstmals in diesem Jahr hatten wir durchgehend das ganze Jahr hindurch Katzen in unserem Katzenhaus. Es waren vor allem ältere Tiere aus Notsituationen, die wochen- wenn nicht gar monatelang bei uns blieben.

Ein älteres Tier zu vermitteln ist wesentlich problematischer als dies bei einem jungen Tier der Fall ist. Ältere Katzen werden oft aus einem Milieu herausgerissen, in dem sie viele Jahre waren. Tod des seitherigen Besitzers, Scheidungen oder Allergien sind meist die Ursache dieser Herausnahme. Es versteht sich von selbst, dass diese Tiere auf einen Wechsel ausserordentlich sensibel und empfindsam reagieren. Tagelange oder gar wochenlange Nahrungsverweigerung sind oft die Reaktion. Im schlimmsten Fall kann dies hungern bis zum Tode sein.

Sehr viel Mühe hatten wir mit den fast 50 jungen Katzen, die wir im Laufe des Jahres hereinnehmen mußten. Es ist die Ausnahme, wenn ein Jungtier vollkommen gesund zu uns kommt. D.h.: Fast jede Katze muß vor einer Vermittlung ein- bzw. zweimal zum Tierarzt.

Was sind dies für Probleme, die einen Arztbesuch notwendig machen: Häufig kommen die Jungtiere in der Regel zwischen 8-12 Wochen mit Durchfallproblemen infolge falscher Ernährung zu uns. Die jungen Katzen beginnen in diesem Alter selbstständig zu fressen. Was gibt man ihnen: Milch und Brot dazu hinein. In diesem Fall muß ich die bisherige Ernährung sofort absetzen und sie durch Diätnahrung, in der Regel Geflügelfleisch und Reis ersetzen. Leider reicht diese Maßnahme oft nicht aus,so dass ein ein- bis zweimaliger Arztbesuch unumgänglich ist. Es ist häufig ein langer und mühseliger Weg, die Tiere wieder so fit zu bekommen, dass sie vermittelt werden können.

Im 2. Fall kommen die Tiere entweder mit Über -bzw. Untertemperatur zu uns. Sie sind apathisch, freßunlustig und müde. Typische Zeichen einer Viruserkrankung . In diesem Fall kann nur mit Antibiotika geholfen werden. Leider reicht auch hier eine einmalige Behandlung nicht aus. Sollte auch eine 2. Behandlung nicht helfen, überlegen wir uns sehr genau, ob weitere Maßnahmen sinnvoll sind oder gar unnötiges Leiden bedeuten.

Bei der Vermittlung der Tiere gebe ich mir allergrößte Mühe, diese in passende Häuser zu geben. Mein „Schaufenster nach aussen“ ist nach wie vor eine Kleinanzeige im Anzeigenmarkt in der Tagespresse. Die Gestaltung einer Anzeige ist dabei von wesentlicher Bedeutung. Aus der Anonymität einer Katze wird dann ein Peterle, eine Minka oder ein Tigerle.

Trotz aller Vorsicht kommt es gelegentlich bei der Vermittlung vor, an „schwarze Schafe“ zu gelangen. Leider lässt die Ehrlichkeit unserer Zeitgenossen gelegentlich einiges zu wünschen übrig: So ist es leider schon vorgekommen, dass ausgeliehene Transportboxen nicht zurückgebracht wurden und von mir nach mehrmaligen Mahnen geholt werden mussten. In einem anderen Fall hatten die neuen Besitzer angeblich ihren Geldbeutel vergessen. Die Mindestschutzgebühr in Höhe von 20.- Euro ging auch nach Wochen nicht ein. Fazit: Katzen gibt es nur bei sofortiger Barzahlung, bzw. Pfandgebühr bei Ausleihen einer Box.

Wie in den Jahren zuvor kam der Großteil der Jungkatzen zwischen 8 und 12 Wochen wieder zwischen Anfang Mai und Ende Juli zu uns, was zeitweise zu einer totalen Überfüllung führte. Dank unserer nach wie vor guten Zusammenarbeit mit dem Tierheim Tailfingen konnte ich die Tiere, die ich nicht mehr aufnehmen konnte, weitergeben.

Div. tierärztliche Behandlungen, der Rückgang von Spendengeldern, besonders der Wegfall der finanziellen Unterstützung unseres Hauptsponsors durch dessen Tod, haben unsere Katzenkasse derart strapaziert, dass ich um eine Finanzspritze seitens des Vereins nachsuchen musste.

Leider ist mir nicht gelungen aus dem „Einmannbetrieb“ Katzenhilfe Haigerloch einen Zwei- bzw. Dreimannbetrieb zu machen. Schwierig wird die Situation dann, wenn ich selbst in Urlaub gehe und das Katzenhaus voll besetzt ist. Nur mit Hilfe von Nachbarn und Mitbewohner war dies bislang zu bewerkstelligen.

Ich bin gespannt, welche Überraschungen mir das Jahr 2007 beschert.

Gerhard Grimm



25.03.2006

TIP
Des Monats

Vogelgrippe:

Bundesbürger schieben Haustiere in Tierheime ab


Es ist traurig, aber wahr: Nachdem bei einer Katze der Vogelgrippevirus gefunden wurde, werden Hund, Katze und sogar Ziervögel ins Tierheim abgeschoben und ausgesetzt. Dabei gibt es einige einfache und sehr gute Verhaltensmaßnahmen, damit sich die Tiere nicht anstecken können.

Natürlich sollten Sie nach dem streicheln der Tiere die Hände waschen und es ist eigentlich selbstverständlich, dass das Bett für die Tiere tabu ist.

Katzen

Da die meisten Katzen keinen Schnee mögen, empfehlen wir Ihnen, dass Sie diese am besten bei der jetzigen schlechten Witterung ans Haus gewöhnen.

Sie müssen aber davon ausgehen, dass der Stubentiger auch zuhause seinen Freiheitsdrang ausleben will. D.h. geben Sie sich mit der Katze ab und spielen mit ihr, bzw. besorgen ihr „artgerechtes“ Spielzeug. Geben Sie Ihrer Katze verstärkt Streicheleinheiten.

Wenn Sie ganztags unterwegs sind: Katzen leben nicht gerne alleine. Schenken Sie ihr einen Spielkameraden. Aber Vorsicht: Nicht alle Katzen vertragen sich miteinander.

Achten Sie unbedingt auf gekippte Fenster. Für manche Katze ist dieses zur tödlichen Falle geworden.

Natürlich sollten sie daran denken, dass ihre – nunmehr –Hauskatze ein Katzenklo und Katzengras benötigt.

Aber: Bitte hängen Sie Ihrer Katze kein Glöckchen um. Diese sind eine Qual für die sehr geräuschempfindlichen Tiere.

Hunde

Mit Ihrem Vierbeiner sollten Sie ausschließlich angeleint spazieren gehen und darauf achten, dass er keine toten Tiere beschnuppert. Wenn Sie Angst haben, dass er Vogelkot an den Pfoten haben könnte, so waschen Sie diese einfach mit klarem Wasser ab.

Fazit:

Ihr Haustier ist ein Familienmitglied. Eine Trennung wäre ein furchtbarer Schock und viele Tiere fangen zu trauern an. Versetzen Sie sich einmal in die Lage des Tieres. Ein paar Unannehmlichkeiten ist Ihnen Ihr Liebling doch wert oder?

Quelle: Newsletter Nr. 10/2006 des Naturschutzbüros Zollernalb
http: //www.naturschutzbuero-zollernalb.de




25.03.2006

Rückblick auf das Jahr 2005


Das Jahr 2005 war für die Katzenhilfe ein recht unruhiges Jahr. In der Regel haben wir zwischen Anfang Januar und Ende Mai keine Katzen. Dies war im vergangenen Jahr ganz anders. Erstmals beherbergten wir das ganze Jahr hindurch durchgehend Katzen.

Bedingt durch die durchgehende Belegung musste weit öfters als sonst geheizt werden. Dies machte sich letztlich in unserer Stromrechnung sehr stark bemerkbar.

Wir mussten im vergangenen Jahr wie kaum die Jahre zuvor viele Jungtiere aufnehmen. Der überdurchschnittliche Anteil kranker Tiere machte einen häufigen Gang zum Tierarzt notwendig. Leider konnten wir nicht immer helfen. So manches Tier mussten wir durch Einschläfern von seinem Leiden erlösen. Bedingt durch die vielen Fahrten zum Tierarzt wurde der finanzielle Etat der Katzenhilfe frühzeitig aufgebraucht. Erstmals seit Bestehen der Katzenhilfe musste der Verein mit fast 1000.- Euro zusätzlich einspringen.

Allergrößte Sorgen machte uns die weitere Verbreitung von FIP. Bei dieser Erkrankung , wenn sie einmal aufgetaucht und bemerkt wird, keinerlei Hilfe möglich ist. Leider mussten wir bei mehreren Jungkatzen, die in zunächst gesundem Zustand vermittelt wurden, nach Wochen und Monaten zur Kenntnis nehmen, dass diese, oft qualvoll, eingingen. Welche Tragödie sich dabei in den Familien abspielte, lässt sich kaum ermessen.

Ansonsten mussten wir wieder eine größere Anzahl älterer Katzen wegen Allergie, Umzug oder Todesfall zu uns herein- nehmen. Da der Trend immer noch vorherrscht, kleine, schmusige, Schnurrkätzchen aufnehmen zu wollen, haben es ältere Katzen oft recht schwer, wieder einen geeigneten Platz zu bekommen.

Mit der Vermittlung von fast 60 Katzen und einer Vielzahl von Kastrationen waren wir voll ausgelastet. Welche Mühen und welch finanzieller Aufwand notwendig ist, um nur eine Katze einem geeigneten Platz zuzuführen, weiß nur Derjenige, der diese Arbeit schon einmal gemacht hat.

Auch im vergangenen Jahr beteiligten wir uns wieder mit einem großen Flohmarktstand beim Christkindlesmarkt in Haigerloch. In Anbetracht knapper Geldbeutel waren wir mit dem Erlös ausserordentlich zufrieden. In der Regel dien- te dieses Geld als kleine Reserve für besondere Ausgaben. Diesmal musste es zu unserem Leidwesen zur Deckung offener Tierarztrechnungen herangezogen werden.

Mein besonderer Dank gilt allen die uns finanziell und auch in vielen aufmunternden Gesprächen geholfen und unterstützt haben.

Ich hoffe und wünsche für das laufende Jahr 2006 etwas weniger Unruhe, etwas weniger Krankheitsfälle, etwas weniger Tierarztbesuche und etwas mehr vernünftiges Verhalten unserer lieben Mitmenschen gegenüber unseren Vierbeinern.

Gerhard Grimm





23.10.2005

TIP
Des Monats

VORSICHT - KRÄFTIGES GEBISS


Schon die neugeborenen, noch zahnlosen Katzenwelpen trainieren beim Bearbeiten der Zitzen ihre Kiefer. Mit sechs Wochen verharken sich die 26 Milchzähnchen schon in Spielbällchen und zerteilen die erste feste Nahrung.
Mit 16 Wochen beginnt der Zahnwechsel und mit sechs Monaten hat die Katze ihr endgültiges messerscharfes Raubtiergebiss mit 30 Zähnen.

Bisswunden einer Katze sollten sie immer ernst nehmen, denn die Haut darüber schließt sich schnell und die darunter arbeitenden Krankheits- erreger können zu einer Blutvergiftung führen.



11.07.2005

Zum Gedenken an Herrn Paul Eberhard Schwenk


Am 28. Juni verstarb unser langjähriger Förderer und Sponsor, Herr Paul Eberhard Schwenk, im Alter von 79 Jahren, wenige Monate vor seinem 80. Geburtstag.

Herr Schwenk stand der Katzenhilfe Haigerloch von Beginn seiner Gründung an im Jahre 1988 Pate. Neben seiner vielfältigen Tätigkeit in Haigerloch hatte er stets ein offenes Ohr für unsere Belange. Dank seiner finanziellen Unter- stützung konnten wir im Jahre 1992 in Haigerloch-Trillfingen ein Wochenend- haus erwerben, das wir in vielen Arbeitsstunden zu einer „Herberge für Katzen in Not“ ausbauten. Ohne Herrn Schwenks Hilfe gäbe es schlichtweg kein Katzenhaus. Trotz seines vollen Terminkalenders ließ er es sich nicht nehmen, am Tag der Einweihung persönlich anwesend zu sein.

Wenn immer wir seine Hilfe benötigten, konnten wir uns an ihn wenden. Im vergangenen Jahr war es für ihn eine Selbstverständlichkeit, nach zehnjähriger intensiver Nutzung uns bei der Generalüberholung des Katzenhauses finanziell zu unterstützen.

Nicht nur der Katzenhilfe Haigerloch galt sein Engagement. Auch dem Gesamt- Verein mit Sitz in Tailfingen galt seine langjährige Unterstützung.

Wir verlieren in Herrn Schwenk einen großartigen, engagierten Menschen und Tierfreund.

Gerhard Grimm





11.07.2005

TIP
Des Monats

Heimliche Sieger


Mit rund 7,3 Millionen Samtpfoten, die allein in Deutschland ihr Leben mit Menschen teilen, haben Katzen alle anderen Heimtiere (ausser Zierfischen) im Laufe nur eines Jahrzehnts überholt.

Die Gründe: Eine Katze kann auch einmal einen ganzen Tag allein bleiben. Sie lebt glücklich auch in der Wohnung. Die Rechtssprechung ist immer mehr „pro Katze“ und … Katzen sind sauber und leise.

Weil Katzen sich für Menschen von 1-100 Jahren eignen, schätzen Experten, dass ihre Zahl und Bedeutung in den westlichen Industrieländern jährlich weiter zunehmen wird.



02.05.2005

TIP
Des Monats

Abschied nehmen


Wenn in einer Katzengemeinschaft ein Mitglied eingeschläfert werden muß oder bei einem Unfall plötzlich ums Leben kommt, reagieren die Mitkatzen oft verstört bis geschockt. Wo es möglich ist, sollten Sie das tote Tier mit den anderen konfrontieren. Katzenhalter berichten, dass Katzen den Tod der Mitkatze dann schneller akzeptieren und den Verlust besser begreifen können.

Katzen trauern auch, sogar erst recht um Menschen, mit denen sie zusammengelebt haben, wenn diese sterben oder ausziehen. Sie brauchen dann sehr viel Zuwendung und Rücksichtsnahme.

Quelle: „Ein Herz für Tiere“ – Katzen -Tageskalender 2005



02.05.2005

KATZENHILFE HAIGERLOCH - NACHLESE 2004


Das Jahr 2004 war für uns in Haigerloch kein gutes Jahr.


Angefangen hatte es recht positiv. Im April konnten wir nach div. Vorbereitungen unser Katzenhaus von Grund auf renovieren. Eine über zehn Jahre währende Belegung hatte ihre Spuren hinterlassen: sämtliche Böden mussten völlig erneuert werden. Der PVC wurde entfernt und durch einen Laminatbelag ersetzt, der wesentlich reinigungsfreundlicher ist. Eine Giebelseite wurde völlig geöffnet und durch eine große Dickglasscheibe ersetzt. Die Eingangstüre musste ersetzt und der Aussenanstrich erneuert. Ende April konnten wir die Reparaturmaßnahmen weitgehend beenden und konnten uns über ein schönes neues Katzenhaus freuen.

Ende Mai belegten die ersten Jungkatzen unser Haus. Wir konnten diese in kurzer Zeit in gute Häuser verlegen. Kurz darauf mussten wir weitere Jungkatzen zwischen 5-8 Wochen bei uns aufnehmen. Eine größere Zahl dieser Tiere war allerdings krank und musste tierärztlich behandelt werden. Die Erkrankungen begannen in der Regel mit Durchfall, einhergehend mit Nahrungsverweigerung und teilweise völliger Apathie. Trotz intensiver Behandlung konnten wir vielen dieser Jungtiere nicht helfen. Weitere Zugänge zeigten ähnliche Krankheitmerkmale. Nur durch völlige Isolation und Trennung der kranken Tiere von den Gesunden konnten wir verhindern, dass uns nicht der gesamte Tierbestand verendete. Letztendlich war nicht ein- deutig zu ermitteln, um welche Erkrankung es sich handelte.

Ich erinnere mich, dass in dieser Zeit viele Stunden beim Tierarzt verbrachte, dass ich tage- und nächteweise im Katzenhaus zu tun hatte. Nachdem trotz aller Bemühungen, trotz Beachtung aller Hygienevorschriften, trotz aller Pflege etc. so vieles erfolglos war, war ich drauf und dran, aufzugeben und meine Arbeit zu beenden. Ich wünsche mir sehr, dass sich dieses Ausmaß an Erkrankungen in diesem Jahr nicht wiederholt.

Erst nach einer mehrwöchigen Pause konnte ich gegen Jahresende wieder weitere Katzen aufnehmen.

Zu erwähnen ist, dass wir auch im Jahre 2004 wieder mit einem sehr umfangreichen Flohmarktstand beim Haigerlocher ChristkindlesMarkt vertreten waren. Mit unserem Stand in der Unterstadt hinter dem Schloßkaffee sind wir letztlich nicht mehr wegzudenken.

Ein großes Dankeschön sei an dieser Stelle wieder all unseren Sponsoren gewidmet. Ohne deren tatkräftige finanzielle Unterstützung hätten wir gewiß nicht all unsere Renovierungsmaßnahmen durchführen können.



Gerhard Grimm



20.07.2004

50 Jahre Tierschutzverein Zollernalbkreis e.V.


Benefizveranstaltung zugunsten des Tierheimes
in Albstadt -Tailfingen war ein voller Erfolg.


Zweifellos ein Highlight des Jahres war die Benefizveranstaltung am 12. Juni 2004 in der Festhalle in Albstadt-Ebingen.

Unter der Schirmherrschaft von Ebingens Oberbürgermeister Dr. Gneveckow und der geschickten Moderation von Bärbel Schlegel vom SWR 4 präsentierten sich zahlreiche Künstler und Gruppen.

Barbara Bartschat (bekannt als Barbara B.) stellte anlässlich ihres 10-jährigen Bühnenjubiläums ein anspruchvolles und unterhaltsames Programm zusammen.

Ein volles Haus und ein begeistertes Publikum waren der Dank für monatelange Vorbereitungen der Veranstalter.

Da sämtliche Mitwirkende auf ihre Gage verzichteten, konnte der gesamte Reinerlös der Veranstaltung dem Tierschutzverein zufließen.



Nachfolgend einige Schnappschüsse von der Veranstaltung.





20.07.2004

Unser Katzenhaus kann sich (wieder) sehen lassen


Vereinsausschuß zu Gast bei der Katzenhilfe Haigerloch


Die Vorstandschaft des Tierschutzvereins wollte es sich nicht nehmen lassen, das Katzenhaus in Haigerloch nach erfolgter Renovation zu besichtigen.

Vierwöchige intensive Arbeit hatte sich gelohnt: Die Damen und Herren der Vorstandschaft waren voll des Lobes. „Gelungene Arbeit, sinnvolle Anordnung, sehr schön gemacht“, waren die Worte der Besucher.

Nach über 10-jähriger intensiver Benutzung des Katzenhauses wurde eine gründliche Renovation unumgänglich:
Die Holzböden waren teilweise durchgefault und mussten erneuert werden, neue Wandverkleidungen mussten angebracht werden. Um mehr Licht in den Innenraum zu bringen, wurde eine Giebelseite voll verglast. Der Aussenanstrich war verblasst und musste erneuert werden etc.

Die Renovation konnte gerade noch rechzeitig abgeschlossen werden. Inzwischen bevölkern nahezu 20 kleine und große Katzen das neue Zuhause.



12.02.2004

50 Jahre Tierschutzverein Zollernalbkreis e.V.


Benefizveranstaltung am Samstag, 12.06. 2004
In der Festhalle in Albstadt-Ebingen
Beginn : 19.00 Uhr

Unter der Moderation der bekannten Rundfunkreporterin Bärbel Schlegel vom SWR 4 organisiert die Meßstettener Volksmusikantin Barbara Bartschat zugunsten des Tierschutzvereins Zollernalbkreis e.V. eine große Benefizveranstaltung.

Es wirken mit: Die Albstadtrebellen, der Chanty-Chor Albstadt, Patrik Roos, Denis Grund. die Kolibris, Monja, Rainer Menz und Barbara B.

Sämtliche Mitwirkende verzichten auf ihre Gage, so dass der Reinerlös der Veranstaltung voll dem Tierschutzverein zugute kommt.

Der Bürgermeister von Albstadt, Dr. Gneveckow hat die Schirmherrschaft über die Veranstaltung übernommen.

Nähere Informationen jederzeit über das Tierheim Tailfingen - Tel. 07432/ 7533 oder die Katzenhilfe Haigerloch -Tel. 07474/ 7418





23.01.2004

Alle Jahre wieder . . .



Gedanken zu einem Weihnachtsmarkt

Ich hatte es mir fest vorgenommen: In diesem Jahr keine Teilnahme. Die vielen Vorbereitungen, die vielen Fahrten mit dem PKW, das mühevolle Auf- und Abbauen von Zelt und Waren, die kalten Füße am Stand ... nein, diesmal nicht!

Was meine Frau zu meinem Entschluß wohl meinte? Sie war von meiner Idee absolut nicht angetan. Was tun? Ich überlegte es mir nochmals aufs Neue. Konnte ich einfach so wegbleiben, nach all den Jahren? Was würden die Leute sagen, die mit mir rechneten? Und nicht zuletzt die Einnahmen, die man ja so gut gebrauchen konnte ... O.K. Also wirklich ein letztes Mal (! ? )

Ich schaute mir die Bestände vom Vorjahr an. Es musste einiges getan werden, damit neue Ware hereinkam. D.h.: Öffentlichkeitsarbeit. Ein Gesprächstermin mit dem Lokalredakteur des Schwarzwälder Boten zwecks Gestaltung eines Artikels über die Katzenhilfe war rasch vereinbart. Die“ Haigerlocher Mitteilungen“ mussten ebenfalls herhalten. Frau Kirsch vom Tierheim sagte wieder div. Sachspenden zu.

Nun war ich also gespannt, was diesmal hereinkam. Erfahrungsgemäß sollten die Spendenzusagen kurz vor „Torschluß“, also wenige Tage vor dem Markt eintreffen. So war es auch in diesem Jahr. Wenn uns die Leute nur nicht immer mit einer „Entrümpelungs- anstalt“ verwechseln würden. Gar zu viel war wieder nicht zu gebrauchen. Nur gut, dass es den Herrn Müller gab, der selbst immer wieder zu Flohmärkten geht. Auch in Anbetracht unserer strengen „Qualitätskontrollen“ war nach der Auslese doch ein recht ansehlicher Flohmarktbestand übrig geblieben, der sich durchaus sehen lassen konnte.

Nun war es also soweit: Zelt und Tische waren am Vortag rasch aufgebaut. Wir bekamen wieder wie in den Vorjahren unsere Garage zum Einlagern unserer Ware zur Verfügung.

Es ist Samstag , den 6. Dezember. Wir fangen sehr früh mit dem Aufbau unserer Ware an. Ich benötige dazu genügend Zeit , um nicht in Streß zu kommen. Die kleinen Dinge nach vorne. Die großen Dinge nach hinten. Ganz vorne ist wie immer unser Informationsmaterial In Sachen Tierschutz aufgebaut. Ich bin zufrieden, er sieht wieder „echt gut „ aus unser Stand.

Damit die Leute auch wissen, wer wir sind, und wo wir herkommen, wird noch rasch die Katzenhilfe und der Tierschutzverein aufgehängt. All das noch in gleißendes Halogen- Licht getaucht - fertig.

Ich schaue mich um: Es sind wieder dieselben Standnachbarn: Oben am Eck ist der „Schnapsstand“ mit seinen vielen Schnäpsen, Säftchen und wunderbarem Glühwein. Schräg gegenüber sind wieder die Haigerlocher Schulen mit ihren div. Ständen vertreten. Es sind immer die gleichen Leute, die dabei sind, man kennt sich nach all den Jahren.

Es sind auch immer die gleichen Leute, die zuerst an unseren Stand kommen. Sie wollen sich alles in Ruhe anschauen und „ das Beste herausfischen.“ Ach, die Susi ist wieder dabei“, meint eine Besucherin. Sie müssen wissen, „Susi“ ist seit vielen Jahren unsere Spendensau. Sie ist ganz vorne, genau in der Mitte, gut sichtbar, aufgebaut. Da die Leute sie immer wieder kaufen wollen, haben wir sie jetzt mit der Aufschrift „unverkäuflich“ versehen.

Ansonsten ist am Samstagmorgen nicht sehr viel los. Die Leute haben zu dieser Zeit zuhause noch genügend zu tun. Erst am frühen Nachmittag geht es so richtig los. Die Menschen schieben sich an den Ständen vorbei. Wir können zufrieden sein, viele bleiben bei uns stehen, um sich etwas „zu ergattern“. Wir haben diesmal wunderschöne Katzenkalender zum Verkauf bekommen. Für eine Spende ab 5 Euro sind sie zuhaben.

Das Wetter meint es gut Wir können damit zufrieden sein. Die Witterung ist ein sehr wichtiger Faktor bei diesem Geschäft.

Es freut uns immer wieder, wenn wir am Stand erfahren, wie es der vermittelten Katze geht. Erfahrungen werden ausgetauscht. Es wird „fachgesimpelt“. Am frühen Nachmittag werde ich für eine Zeitlang abgelöst, so dass ich mir die Füße vertreten kann. Wenn am Stand wenig los ist, werfe ich einen Blick zum gegenüberliegenden Stand der Realschule. Ich kann mich köstlich amüsieren, mit welchen Tricks die Kids immer versuchen, die Besucher auf sich aufmerksam machen.

Der Sonntagfrüh fängt gar nicht gut an. Es ist naß und es weht ein ungemütlicher Wind. Wenn das so weiter geht Es bleibt so an diesem Tag. Viele bleiben zuhause. Wir merken es an unserem Warenabsatz. Als es dunkel wird, schiebt sich nochmals ein Pulk an Besuchern an uns vorbei, bleiben stehen. Wir machen noch mal gute Geschäfte.

Um die Abendessenszeit werden die Besucher wenig - wir beginnen mit dem Einpacken unserer Restware. Es geht flugs, wir sind darin geübt. Fürs nächste Jahr ist noch eine Menge übrig.

Nächstes Jahr ? Wollte ich nicht aufhören? Die viele Arbeit, das mühevolle Auf- und Abbauen .... Ich leg mich nicht mehr fest , es könnte sein, meine Frau stimmt mich wieder um.



Seien sie herzlich gegrüßt

Ihr

Gerhard Grimm

KATZENHILFE HAIGERLOCH



21.03.2003

15 Jahre Katzenhilfe Haigerloch

15 Jahre Arbeit im Tierschutz



Eigentlich wollte ich nur gelegentliche Fahrten zum Tierarzt machen - Doch es kam ganz anders ...

Ich erinnere mich: Es war spätabends, als ich auf einem Feldweg ein kleines Fellbündel entdeckte. Beim genaueren Hinsehen bemerkte ich, dass es sich um 6 kleine - vermutlich ausgesetzte - Kätzchen handelte. Was tun damit? Auf soviel „Nachwuchs“ war ich nicht eingestellt. Da ich sie nicht einfach ihrem Schicksal überlassen konnte, nahm ich sie mit nachhause. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich allerdings wenig Ahnung, wie mit sechswöchigen Katzen umzugehen ist.

Kurz darauf lernte ich die damalige Leiterin der Katzenhilfe Hechingen kennen, die mir erste Instruktionen in der Aufzucht von kleinen Katzen gab. Als sie bemerkte, dass ich reges Interesse an der Arbeit mit Katzen zeigte, wurde ich sehr bald zu einem Gespräch mit dem Vorsitzenden des Tierschutz- vereins Zollernalbkreis e.V. eingeladen. Ziel des Gesprächs war die Gründung einer Katzenhilfegruppe für den Raum Haigerloch.

Die Leiterin der Katzenhilfe Hechingen, im Umgang mit Katzen sehr erfahren, führte mich nach und nach in die ganze Katzenproblematik ein. Aus der Katzenhilfe Hechingen wurde somit die Katzenhilfe Hechingen - Haigerloch. Die Kooperation Hechingen - Haigerloch hielt jedoch nicht sehr lange an, und so beschlossen wir einvernehmlich, die beiden Katzenhilfegruppen getrennt und eigenständig zu führen.

Zu jener Zeit, es war im Jahr 1988, herrschten, was Katzen anbelangte, in Haigerloch und Umgebung chaotische Zustände. In Haigerloch streunten Unmengen verwilderter Katzen herum, um die sich niemand kümmerte. Aus Wohnungen musste ich mehrfach in Zusammenarbeit mit den Behörden Katzen herausnehmen, die in einem erbärmlichen Zustand waren.

Zur Unterbringung von Katzen aller Art diente mir damals eine Garage im Hause, die ich für diesen Zweck umfunktionierte. An Arbeit mangelte es nicht. Ich notierte 1988: 69 Tierarztbesuche, 92 Vermittlungen, 20 Kastrationen. Im Jahre 1989 waren es 40 Tierarzt- besuche, 108 Vermittlungen, 60 Kastrationen.

Wie ich das seinerzeit mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln und Möglichkeiten schaffte, ist mir heute rätselhaft. Ich erinnere mich nur, dass mich unser Vorsitzender ernsthaft mahnte „nicht so sehr ins Zeug zu fahren“,ich würde dies so nicht durchhalten.

Im Jahre 1992 zog ich von Haigerloch-Owingen in ein eigenes Haus nach Haigerloch-Trillfingen. Im Jahr darauf konnte ich ein Gartenhaus erstehen, das ich für meine Zwecke umbaute. Der Erwerb war nur möglich dank einer größeren Spende eines Haigerlocher Fabrikanten.

Nachfolgend einige Beispiele von vielen, bei denen die Katzenhilfe tätig wurde:

  • Bei Nacht und Kälte finden Tierfreunde junge Kätzchen, die ausgesetzt ihrem Schicksal überlassen wurden.

  • Nachbarn beobachten, wie eine Mutterkatze tot geschlagen werden soll, weil sie im Begriff war, Nachwuchs zu bekommen.

  • Aufmerksame Nachbarn rufen an, weil im Nachbardorf Dutzende von Katzen herumirren, die niemand gehören.

  • In einem Müllcontainer werden durch Zufall kleine Kätzchen entdeckt, die gerade noch rechtzeitig geborgen werden können.



Diese Aufstellung könnte beliebig erweitert werden.Es ist in der Regel fast immer die Gedankenlosigkeit unserer Zeitgenossen, die dieses Elend herbeiführen

Großes Erstaunen herrscht, wenn die Leute erfahren, dass eine Katze tatsächlich bis zu dreimal Nachwuchs im Jahr bekommt. Häufig sind dies Katzen, die später herrenlos, krank und verwildert umherirren. Wenn dann in Erfahrung gebracht wird, dass jährlich über 300.000 Katzen auf den Straßen überfahren, und fast eben soviele abgeschossen werden, wird eher darüber nachgedacht und man entscheidet sich dann letztlich zur Kastration.

Neben Aufklärung und Beratung geben wir uns große Mühe bei der Vermittlung von Katzen, die sehr viel Zeit in Anspruch nimmt.

Dank intensiver Aufklärung in der örtlichen Presse und in vielen Gesprächen ist es gelungen, ein größeres Bewusstsein in dieser Problematik zu schaffen. Nicht zu vergessen ist die Mitarbeit zahlreicher Helfer im Raum Haigerloch.

Im Jahre 1996 konnte ich Dank einer weiteren „Finanzspritze“ unser Katzenhaus erweitern. Es ist somit möglich Raum für ca. 15 Katzen schaffen. Diese können jetzt in zwei Innenräumen und in einem Aussenraum untergebracht werden.

Seit vielen Jahren sind wir mit einem großen Flohmarktstand beim Haigerlocher Weihnachtsmarkt Anfang Dezember vertreten. Neben dem Verkauf von allerlei nützlichen Artikeln bieten wir reichlich Informationsmaterial über die Haltung von Tieren an. Die vielen Gespräche am Stand ermutigen uns, auch in kommenden Jahren dabei zu sein.

Im 2002 konnten wir nach intensiver Vorarbeit eine eigene Homepage ins Internet stellen. Sie finden uns dort unter www. katzenhilfe-haigerloch.de

Die Katzenhilfe Haigerloch ist als Untergruppe des Tierschutzvereins Zollernalbkreis in all den Jahren in der Region zu einer festen Institution geworden.


Gerhard Grimm


Bankverbindung: Sparkasse Zollernalb Kontonummer: 86 369 411 BLZ: 653 512 60