Die richtige Ernährung













Vorsicht vor Tischresten und Selbstgekochtem!
Milch - nein Danke!
Kein rohes Fleisch!
Gewürze mag sie nicht!
Süßes verbieten!
Nicht zu kalt
Wo servieren....
Wann....
.... und Wieviel?
Hilfe - Übergewicht!




Vorsicht vor Tischresten und Selbstgekochtem!


Was für mich gut ist, kann doch auch meiner Mieze nicht schaden" - ein gefährlicher Trugschluß, dem immer noch Katzebesitzer aufsitzen! Denn: Selbst das schönste Menschenessen schadet der Katze nur, weil es den Bedarf des Tieres nicht deckt. Folge: Struppiges, glanzloses Fell, Trägheit, Appetit- oder sogar Teilnahmslosigkeit! Auch selbstgekochtes Futter kann für das Tier gefährlich werden. Trotz bester Absicht ist es fast unmöglich, ständig eine ausgewogene Nä hrstoff-Zusammensetzung zu garantieren. Die wichtigsten Vitamine A und B gehen bei längeren Kochzeiten verloren.
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Milch - nein Danke!

Auch wenn sich aus Kinderbüchern das Bild süßer milchschleckender Katzenkinder tief in unsere Vorstellung eingegraben hat: Die meisten Katzen vertragen keine Milch, können den darin enthaltenen Milchzucker (Lactose) nur unvollständig abbauen. Die Folge: Durchfall. Das beste Getränk für Katzen ist Wasser, das Sie möglichst oft erneuern sollten. Kä tzchens Trinknapf sollte nie leer sein, denn einen Viertelliter pro Tag sollte jede Katze schlabbern. Diese Menge muß deutlich erhöht werden, wenn Sie Trockennahrung geben, der bis auf einen Rest von zehn Prozent die Flüssigkeit entzogen ist!
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Ihrer Katze zuliebe: Kein rohes Fleisch!

Auch wenn das rohe Fleisch oder die Innereien noch so frisch aussehen: Das Fleisch unbedingt abkochen. Nur so lassen sich Krankheitsgefahren durch Viren und Bakterien ausschließen. Schweine und Rindfleisch können von einem Virus befallen sein, das für den Menschen unschädlich ist, bei Katzen aber die Aujeszkysche Krankheit hervorruft, die unwiderruflich zum Tode führt. Überhaupt muß vor einem Zuviel an Fleisch für eine Katze gewarnt werden. Zuviel Leber kann zu einer gefä hrlichen Vitamin-A-Vergiftung mit Lähmung und Verkrüppelungen führen,zuviel Fleisch einen Kalzium-Mangel verursachen, der die Knochen weich macht und Brüche begünstigt.
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Gewürze mag sie nicht!

Paprika und Pfeffer, Rosmarin, Zimt, Nelke, Basilikum - mit solchen Geschmacksnuancen können Sie bei Katzen nicht landen! Lediglich Kochsalz - und das auch nur in kleinen Mengen - braucht das Tier, denn das darin enthaltene Natrium sorgt für einen ausgewogenen Flüssigkeitshaushalt des Körpers. In unseren menschlichen Essensresten ist schon viel zu viel Salz fü r den Katzenbedarf.
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Süßes verbieten!

Lassen Sie Ihre Katze nicht zu einer Naschkatze werden: Süßigkeiten jeder Art sollten für sie tabu sein. Denn sie führen nur zu Übergewicht, können unangenehme Verdauungsbeschwerden hervorrufen. Katzen brauchen überhaupt keinen Zucker, vielen bekommt er gar nicht.
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Nicht zu kalt, bitte schön!

Fressen direkt aus dem Eisschrank - igitt, da wird Ihre Katze das Näschen rümpfen! Eine zu kalte Mahlzeit ist ihr ebenso zuwider, wie ein sehr heißes "Menue". Am liebsten mögen es Katzen lauwarm, etwa um 38 Grad Celsius, was übrigens auch der Körpertemperatur des Tieres entspricht.
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Wo servieren....

Am liebsten in einer ganz ruhigen Ecke, in der die Katze ihre Mahlzeit ganz in Ruhe zu sich nehmen kann. Sie schlingt nä mlich nicht, sondern verspeist ihre Nahrung gern genüßlich und will dabei möglichst ungestört sein. Eine Ecke in der Küche ist daher dem Hausflur vorzuziehen, denn dort ein lebhaftes Kommen und Gehen herrscht....
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Wann....

Wenn möglich, bitte zweimal am Tag: morgens und abends. Gewöhnen Sie das Tier bitte an Zeiten, die Sie möglichst auch einhalten können: Katzen schätzen Pünktlichkeit! Katzenbabies wollen sechsmal am Tag versorgt werden, ab dem dritten Monat sind sie schon mit fünf Mahlzeiten zufrieden, im vierten Monat reichen vier Mahlzeiten.
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.... und Wieviel?

Rund zehn Prozent ihres Körpergewichts sollte eine normalgewichtige Katze täglich an Futter bekommen, also 400 Gramm, wenn Ihr Liebling 4 Kilo auf die Waage bringt. A propos Waage: Am leichtesten stellen Sie das Gewicht Ihrer Katze fest, indem Sie samt Tier auf die Waage steigen und Ihr eigenes Körpergewicht vom Ergebnis abziehen. Denn bis Mieze akzeptiert, daß sie nun, bitte schön, einmal auf dieses komische Ding klettern und dort sogar einen Moment ruhig sitzen soll, das kann dauern...!
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Hilfe - Übergewicht!

Das Durchschnittsgewicht einer ausgewachsenen Katze sollte zwischen 3,5 und 5 Kilogramm liegen. Aber jeder zehnte Katze, so schätzen Tierärzte, hat das gleiche Problem wie Frauchen oder Herrchen: Sie ist zu gut genährt, ihr Übergewicht geht zu Lasten ihrer Beweglichkeit und führt dadurch leicht zu noch mehr Speckansatz. Ein Teufelskreis, der schnell krank machen kann! Setzen Sie Ihr Tier liebevoll, aber konsequent auf Diät, füttern Sie nur noch 60% Prozent der normalen Futtermenge, bis das Gewicht wieder stimmt. Ihr Tierarzt berät Sie gern auch zu speziellen Diät-Produkten, die es extra für Katzen gibt.
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Quelle: Sonderheft Nr.9 "Das Goldene Blatt"