Die Katze im Alter













Was ist Altern?

Altern ist nicht mit einem Wort zu sagen. Eine Vielzahl von Einflüssen bedingt,dass Lebewesen altern müssen. Ein Merkmal ist, dass Körperfunktionen in ihrer Leistungsfähigkeit abnehmen und daher eine höhere Anfälligkeit für Erkrankungen besteht. Nicht nur die Empfänglichkeit ist erhöht, sondern auch die Genesung dauert etwas länger.

Jeder Katzenbesitzer weiß, was es heißt, wenn die Zähne des nun betagten Lieblings ausfallen, wenn sich immer häufiger Krankheiten bemerkbar machen, wenn die Krallen stumpf werden und der Gang unelastischer wird.

Wie beim Menschen gibt es auch bei Tieren typische Alterserkrankungen, die nicht mehr zu heilen, sondern nur zu lindern sind. Die Altersbeschwerden für das Tier so erträglich wie möglich zu gestalten, sollte das gemeinsame Anliegen von Katzenbesitzer und Tierarzt sein.


Altersbeschwerden

Bestimmte Veränderungen treten bei der Katze im Alter häufiger auf. Die nachfolgende Aufzählung nennt zehn Beispiele:

Die Aufnahme und Verdauung von Futter wird schwieriger
- das Gebiß wird schlechter
- Magen und Darm arbeiten langsamer

Die Fitneß lässt nach
- Die Muskeln werden schwächer
- Es kommt zu Gelenkverschleiß
- Die Herzleistung nimmt ab
- Es können chronische Atmungsprobleme auftreten

Die Sinneswahrnehmungen lassen nach
- Geruchsinn und Gehör
- Geschmack und Sehfähigkeit
- Erinnerungsvermögen

Ältere Katzen sind anfälliger
- für Tumorerkrankungen und hormonelle Probleme





Nachfolgend ist das Lebensalter von Katze und Mensch nebeneinander gestellt:

Katze Mensch Katze Mensch
1 Monat 6 Monate 6 Jahre 42 Jahre
3 Monate 4 Jahre 7 Jahre 45 Jahre
6 Monate 10 Jahre 8 Jahre 50 Jahre
1 Jahr 18 Jahre 9 Jahre 50 Jahre
2 Jahre 25 Jahre 10 Jahre 60 Jahre
3 Jahre 30 Jahre 12 Jahre 70 Jahre
4 Jahre 35 Jahre 14 Jahre 80 Jahre
5 Jahre 40 Jahre 16 Jahre 90 Jahre